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Selbstständigkeit fördern.
Mit klaren Strukturen und gezielter Begleitung.

Selbstorganisiertes Lernen bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler zunehmend Verantwortung für ihren Lernprozess übernehmen. Dafür brauchen sie verständliche Ziele, passende Aufgaben und Orientierung. Unsere Fortbildungen zeigen, wie Lehrkräfte diese Voraussetzungen schaffen und Freiräume schrittweise erweitern.

Lernwege gestalten

Klare Ziele und passende Freiräume

Lernende begleiten

Gezielte Unterstützung und Rückmeldung

Ziele und Abläufe klären

Verständliche Lernziele und übersichtliche Arbeitsaufträge geben Orientierung. Ihr Kollegium erarbeitet, wie Lernende erkennen, was von ihnen erwartet wird, welche Schritte anstehen und woran sie ihre Ergebnisse prüfen können.

Eigenverantwortung fördern

Wahlmöglichkeiten bei Aufgaben, Vorgehen oder Zusammenarbeit eröffnen Freiräume. Wir zeigen, wie Lehrkräfte diese passend zum Lernstand gestalten und Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, ihren Lernprozess zunehmend selbst zu planen.

Lernbegleitung ermöglichen

Individuelle Lernpfade und abgestufte Aufgaben unterstützen unterschiedliche Lernvoraussetzungen. Ihre Lehrkräfte entwickeln Hilfestellungen, die eigenständiges Weiterarbeiten fördern und zielgerichtet Kompetenzen stärken.

Fortschritte reflektieren

Kann-Listen, Lerntagebücher, eine Kompetenzmatrix und kurze Feedbackgespräche machen Lernprozesse sichtbar. Ihr Kollegium erarbeitet, wie Lernende ihre Ergebnisse einschätzen, Schwierigkeiten besprechen und daraus nächste Schritte abgeleitet werden können.

Weitere Fortbildungsbereiche im Überblick

Viele Schulen verbinden selbstorganisiertes Lernen mit weiteren Entwicklungszielen. Zu Digitalen Medien, KI im Unterrichtsalltag, Lehrergesundheit und dem Startchancenprogramm finden Sie eigene Fortbildungsseiten mit weiteren Themen und Formaten.

Selbstorganisiertes Lernen passend zu Ihrer Schule

Wochenplanarbeit in der Grundschule, selbstständige Lernphasen in der Sekundarstufe oder handlungsorientierte Lernsituationen an berufsbildenden Schulen: Wir stimmen Inhalte und Arbeitsformen auf Ihre Schulform und die vorhandenen Strukturen ab.

Selbstständiges Arbeiten aufbauen
Wir unterstützen Schulleitungen und Kollegien dabei, Entwicklungsprozesse klar zu strukturieren, gemeinsame Ziele zu formulieren und Schulprofile aufzubauen.

Themen im Überblick →
Selbstständiges Arbeiten aufbauen
Lernende gezielt begleiten
Selbstständiges Lernen verändert die Rolle der Lehrkraft. Wir zeigen, wie Lernprozesse begleitet, unterstützt und reflektiert werden können.

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Lernende gezielt begleiten
Lernplattformen sinnvoll einbinden
An weiterführenden und berufsbildenden Schulen können vorhandene Lernplattformen dazu beitragen, Lernwege, Materialien und Aufgaben übersichtlich zu strukturieren.

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Lernplattformen sinnvoll einbinden
Handlungsorientiertes Lernen gestalten
Besonders an berufsbildenden Schulen verbinden wir selbstorganisiertes Lernen mit konkreten beruflichen Lernsituationen und der Arbeit an eigenen Unterrichtsvorhaben.

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Handlungsorientiertes Lernen gestalten

Gemeinsam den passenden nächsten Schritt planen

Selbstorganisiertes Lernen lässt sich schrittweise entwickeln. Gemeinsam mit Ihnen klären wir, welche Kompetenzen bereits vorhanden sind, wo Unterstützungsbedarf besteht und welche nächsten Schritte zu Ihrer Schule passen. Daraus kann ein einzelner Fortbildungstag ebenso entstehen wie eine aufeinander aufbauende Reihe, in der Ihr Kollegium eigene Lernwege, Aufgabenformate und Unterrichtsvorhaben entwickelt und erprobt.

Selbstorganisiertes Lernen
schrittweise entwickeln

SCHRITT 1
Unverbindliche Beratung
Zu Beginn klären wir, welche Erfahrungen mit selbstorganisiertem Lernen bereits vorhanden sind und wo Ihr Kollegium aktuell steht. Je nach Ausgangslage beziehen wir vorhandene Unterrichtskonzepte, Lernplattformen und bisherige Fortbildungen ein. Bei größeren Kollegien kann eine kurze Bedarfsabfrage helfen, unterschiedliche Vorkenntnisse sichtbar zu machen.
SCHRITT 2
Schwerpunkte und Format klären
Auf Grundlage der Ausgangslage entwickeln wir Fortbildungsbausteine, die fachlich und zeitlich zueinander passen. Das kann vom Einstieg in selbstständige Lernformen über Lernbegleitung und Differenzierung bis zur Arbeit mit Lernplattformen oder KI reichen. Unterschiedliche Kompetenzstände im Kollegium berücksichtigen wir bei der Planung.
SCHRITT 3
Fortbildung durchführen
In den Fortbildungen arbeiten die Lehrkräfte möglichst konkret an ihrem eigenen Unterricht. Sie entwickeln Lernaufgaben, Lernwege, Hilfestellungen oder ganze Lernsituationen und erproben diese zwischen aufeinander aufbauenden Terminen. So entsteht schrittweise eine Umsetzung, die zur jeweiligen Schulform und zum Kollegium passt.

Mehr als 40 staatliche Kooperrationen

Selbstorganisiertes Lernen bundesweit weiterentwickeln

Unsere Dozentinnen und Dozenten begleiten Schulen im gesamten deutschsprachigen Raum bei der Entwicklung selbstorganisierter Lernformen. Dabei können einzelne Kollegien ebenso einbezogen werden wie Fachgruppen oder größere schulische Entwicklungsvorhaben. Die Fortbildungen finden online oder vor Ort statt und werden auf Schulform, Vorkenntnisse und vorhandene Unterrichtsstrukturen abgestimmt.

Für die Schulungen besuchen unsere Dozenten Sie gern vor Ort oder führen sie online per Videokonferenz durch.

Häufige Fragen zum
selbstorganisierten Lernen

Für welche Schulformen eignet sich selbstorganisiertes Lernen?
Selbstorganisiertes Lernen lässt sich in Grundschulen, weiterführenden und berufsbildenden Schulen unterschiedlich ausgestalten. Während in Grundschulen beispielsweise Wochenplanarbeit und klare Lernroutinen im Mittelpunkt stehen können, spielen an weiterführenden Schulen individuelle Lernwege und an berufsbildenden Schulen handlungsorientierte Lernsituationen und die sinnvolle Implementierung von Lernplattformen häufig eine größere Rolle.
Muss eine Schule bereits ein Konzept für selbstorganisiertes Lernen haben?
Nein. Eine Fortbildung kann sowohl am Anfang eines Entwicklungsprozesses ansetzen als auch bestehende Konzepte weiterentwickeln. Entscheidend ist zunächst, die Ausgangslage der Schule und die bisherigen Erfahrungen im Kollegium zu betrachten. Auf dieser Grundlage lässt sich klären, welche Formen selbstorganisierten Lernens zur jeweiligen Schulform, zu den Lernvoraussetzungen und zu den vorhandenen Strukturen passen.
Anschließend kann schrittweise ein gemeinsamer Entwicklungsplan entstehen. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele neue Methoden gleichzeitig einzuführen, sondern sinnvolle Schwerpunkte zu setzen, erste Ansätze zu erproben und diese nach und nach weiterzuentwickeln. So kann das Kollegium in den Prozess einbezogen werden, ohne durch zu viele Veränderungen auf einmal überlastet zu werden.
Kann eine Fortbildung an vorhandene Lernplattformen angepasst werden?
Ja. Wenn eine Schule bereits mit Moodle, teams, itslearning oder einer anderen Lernplattform arbeitet, können deren Möglichkeiten gezielt in die Fortbildung einbezogen werden. Umfang und technische Tiefe richten sich dabei nach den vorhandenen Kenntnissen im Kollegium.
Können unterschiedliche Vorkenntnisse im Kollegium berücksichtigt werden?
Ja. Gerade bei größeren Kollegien unterscheiden sich die Voraussetzungen häufig deutlich. Das betrifft nicht nur technische Kenntnisse, etwa im Umgang mit Lernplattformen oder digitalen Werkzeugen, sondern auch Erfahrungen mit selbstorganisiertem Lernen, unterschiedliche didaktische und methodische Kompetenzen sowie die Anforderungen der jeweiligen Fächer und Bildungsgänge.

Eine kurze Bedarfs- oder Kompetenzabfrage kann deshalb helfen, diese Unterschiede vorab sichtbar zu machen. Auf dieser Grundlage lassen sich beispielsweise Grundlagen- und Aufbaugruppen bilden, unterschiedliche fachliche Schwerpunkte setzen und Fortbildungsinhalte an den tatsächlichen Wissensstand der Teilnehmenden anpassen. Während einige Lehrkräfte zunächst Unterstützung bei der technischen Umsetzung oder bei den Grundlagen des selbstorganisierten Lernens benötigen, können andere bereits an konkreten Lernwegen, fachspezifischen Aufgabenformaten, Differenzierung oder der Weiterentwicklung bestehender Unterrichtskonzepte arbeiten.

So müssen nicht alle Kolleginnen und Kollegen dieselben Inhalte im gleichen Tempo durchlaufen. Ziel ist vielmehr, unterschiedliche Ausgangspunkte zu berücksichtigen und das Kollegium schrittweise auf ein gemeinsames Entwicklungsziel hinzuführen.
Kann selbstorganisiertes Lernen mit KI verbunden werden?
Ja. KI kann beispielsweise dabei unterstützen, Lernaufgaben, Differenzierungsstufen, Hilfestellungen, Erwartungshorizonte oder Materialien vorzubereiten und damit die Planung selbstorganisierter Lernprozesse zu erleichtern. Dabei ist jedoch wichtig, die sehr unterschiedlichen Vorkenntnisse im Kollegium zu berücksichtigen. Während einige Lehrkräfte bereits regelmäßig mit KI arbeiten, benötigen andere zunächst Orientierung bei grundlegenden Anwendungsmöglichkeiten. Diese Unterschiede sollten deshalb sowohl bei der Planung als auch bei der Durchführung der Fortbildungen berücksichtigt werden, etwa durch unterschiedliche Kompetenzstufen, angepasste Aufgabenstellungen oder aufeinander aufbauende Formate.
Im Mittelpunkt bleibt dabei immer die didaktische Gestaltung des Lernprozesses. KI ist ein unterstützendes Werkzeug und kein Selbstzweck.
Sind auch mehrteilige Fortbildungsreihen möglich?
Ja. Gerade beim selbstorganisierten Lernen ist ein schrittweises Vorgehen häufig sinnvoller als ein einzelner Fortbildungstag. Mehrere Bausteine können so aufeinander aufbauen, dass zunächst ein gemeinsames Grundlagenverständnis geschaffen wird und anschließend konkrete Methoden, digitale Werkzeuge oder Lernplattformen vertieft werden. Zwischen den Terminen können die Lehrkräfte eigene Unterrichtsvorhaben erproben, Materialien weiterentwickeln oder erste Lernwege umsetzen.
Die Erfahrungen daraus werden im nächsten Termin wieder aufgegriffen. Auf diese Weise entsteht ein strukturierter Entwicklungsprozess, bei dem das Kollegium Schritt für Schritt mitgenommen wird und die Inhalte direkt in den eigenen Unterricht übertragen kann.

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